{"id":9803,"date":"2024-12-09T16:59:56","date_gmt":"2024-12-09T16:59:56","guid":{"rendered":"https:\/\/ipsenglobal.com\/?post_type=knowledge-center&#038;p=9803"},"modified":"2025-03-06T17:05:14","modified_gmt":"2025-03-06T17:05:14","slug":"heat-with-every-resource","status":"publish","type":"knowledge-center","link":"https:\/\/ipsenglobal.com\/de\/knowledge-center\/heat-with-every-resource\/","title":{"rendered":"Hitze mit allen Mitteln"},"content":{"rendered":"<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img data-dominant-color=\"42423d\" data-has-transparency=\"false\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"685\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/U4A3566-685x1024.avif\" alt=\"\" class=\"wp-image-9804 not-transparent\" style=\"--dominant-color: #42423d; width:597px\" srcset=\"https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/U4A3566-685x1024.avif 685w, https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/U4A3566-201x300.avif 201w, https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/U4A3566-768x1148.avif 768w, https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/U4A3566-1027x1536.avif 1027w, https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/U4A3566-1370x2048.avif 1370w, https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/U4A3566-8x12.avif 8w, https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/U4A3566-scaled.avif 1712w\" sizes=\"auto, (max-width: 685px) 100vw, 685px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ipsen ATLAS Green - Stahlprodukte werden in einem Hochtemperaturofen hinter den Flammen geh\u00e4rtet.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Interview \"Handelsblatt\/Wirtschaftswoche\" - Hidden Champion 2025<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Text: Dr. Florian G\u00fc\u00dfgen | Fotos: Dominik Asbach<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Unternehmen Ipsen International hat einen Ofen zum H\u00e4rten von Stahl entwickelt, der mit Erdgas, Wasserstoff und Strom funktioniert.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Motto von Ipsen International\nlautet \u201eMeet the Heat\", tats\u00e4chlich. Und im FutureLab, einer Halle auf dem\nWerksgel\u00e4nde in Kleve am Niederrhein, kann man ihr leibhaftig begegnen, dieser Hitze. Wie ein H\u00f6llenschlund \u00f6ffnet sich die Klappe des Hochtemperaturofens, langsam, vom unteren\nRand schie\u00dft ein Flammenschleier nach\noben, mehrere Meter von der Kammer\nentfernt ist der hei\u00dfe Hauch noch gut zu\nsp\u00fcren. Knapp 1000 Grad Celsius sind es\nim Innern der Anlage.\n\u201eDas Besondere an diesem Ofen ist seine Anpassungsf\u00e4higkeit\", sagt Unternehmenschef\nPaul van Doesburg: ,,Man kann ihn mit Erdgas betreiben, mit Wasserstoff, aber auch mit Solarstrom. Je nachdem, was verf\u00fcgbar ist und welchen C0<sub>2<\/sub> -Fu\u00dfabdruck der Kunde hinterlassen\nm\u00f6chte.\" Ein Allesk\u00f6nner also. Ein technologieoffener Ofen. Ein Muster flexibler Hitzekunst. Das ist das Versprechen und\nzunehmend auch der Businessplan des\nMittelst\u00e4ndlers. ,,Hier zeigen wir unseren\nKunden, wie die Zukunft der W\u00e4rmebehandlung\naussieht\", sagt van Doesburg.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img data-dominant-color=\"444d50\" data-has-transparency=\"false\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/U4A4158-1024x683.avif\" alt=\"\" class=\"wp-image-9810 not-transparent\" style=\"--dominant-color: #444d50; width:600px\" srcset=\"https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/U4A4158-1024x683.avif 1024w, https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/U4A4158-300x200.avif 300w, https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/U4A4158-768x512.avif 768w, https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/U4A4158-1536x1024.avif 1536w, https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/U4A4158-2048x1365.avif 2048w, https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/U4A4158-18x12.avif 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Paul van Doesburg (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Ipsen International GmbH)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>HARTER STAHL F\u00dcRS WELTALL<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit dieser W\u00e4rmebehandlung kennen sie\nsich aus bei Ipsen: Die Firma baut \u00d6fen, in\ndenen andere Betriebe ihre Stahlprodukte\nerhitzen k\u00f6nnen, um sie widerstandsf\u00e4higer zu machen, sie zu h\u00e4rten. Typisch sind\netwa Zahnr\u00e4der f\u00fcr die Autoindustrie,\nWerkzeuge wie Zangen, aber auch Bauelemente\nvon R\u00fcstungsg\u00fctern, Teile von Munition\n- oder Teile von Raumschiffen und\nSatelliten. SpaceX, das US-amerikanische\nWeltraumunternehmen von Tesla-Chef\nElon Musk, hat f\u00fcr seine Satelliten des Netzwerks Starlink auf Produkte zur\u00fcckgegriffen, die in \u00d6fen der Ipsen-Gruppe geh\u00e4rtet wurden. Ipsen, schreibt die US-Tochter auf Linkedln, habe schon immer geholfen, Materialien und Komponenten f\u00fcr die Erkundung des Weltalls zu entwickeln. Nun sei\nman auch bei der R\u00fcckkehr zum Mond mit\nan Bord. Wenn's weiter nichts ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei ist Ofen nicht gleich Ofen, normalerweise.\nF\u00fcr unterschiedliche Werkstoffe\nbraucht es unterschiedliche \u00d6fen.\nProdukte f\u00fcr die Raumfahrt etwa werden\nvor allem in sogenannten Vakuum\u00f6fen aus\nder Fertigung von Ipsen erzeugt. Dieser\nOfentyp erhitzt Metall in einer Unterdruckumgebung, sodass es nicht mit Sauerstoff in Ber\u00fchrung kommt, der es verunreinigen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Sogenannte atmosph\u00e4rische \u00d6fen hingegen arbeiten mit einem sehr geringen \u00dcberdruck von wenigen Millibar. Und hier setzt die neue, variable Technologie an, mit der Ipsen seine Kunden nicht zu einer klimaneutralen Produktion zwingt, sondern diese nur prinzipiell m\u00f6glich macht.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles kann, nichts muss. Ipsen International\n\u00fcbersetzt diesen libert\u00e4ren Grundsatz in die Welt der \u00d6fen - und schafft damit die n\u00f6tige Flexibilit\u00e4t f\u00fcr die Realit\u00e4ten der Energiewende, in der vieles\nprobiert wird, ohne dass klar w\u00e4re, welche\nTechnologien sich durchsetzen werden.\nEine Welt ist das, in der es mitunter riskant\nist, allein auf einen Weg zu setzen. Eine Welt, wie gemacht f\u00fcr die \u00d6fen von Ipsen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Future Lab haben sie erst im vergangenen\nJahr er\u00f6ffnet, p\u00fcnktlich zum 75. Gr\u00fcndungsjubil\u00e4um. 1948, kurz nach dem Krieg, so will es der Firmenmythos, legte Harold Ipsen, ein amerikanischer Ingenieur, in Kleve einen\nZwischenstopp ein. Eigentlich wollte er in die Niederlande, war dann aber irgendwie jenseits der Grenze gelandet. In der Dorfkneipe kam Ipsen zuf\u00e4llig mit dem B\u00fcrgermeister ins Gespr\u00e4ch - und erz\u00e4hlte ihm von seiner\nIdee, \u00d6fen zu bauen. So nahmen die Dinge\nihren Lauf.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>AUCH STAHL MUSS SICH ENTSPANNEN<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der B\u00fcrgermeister bot Harold Ipsen eine Scheune an - die Keimzelle des Unternehmens, das heute \u00fcber Standorte in Rockford, Osaka, China und Indien verf\u00fcgt. Nach einigen H\u00f6hen und Tiefen in den letzten zehn Jahren besch\u00e4ftigt die Ipsen-Gruppe heute rund 800 Mitarbeiter, davon 240 in Kleve, und erzielt im Jahr 2023 einen Umsatz von rund 175 Millionen Euro.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img data-dominant-color=\"a9a99e\" data-has-transparency=\"false\" style=\"--dominant-color: #a9a99e;\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"455\" height=\"288\" src=\"https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Mischbatterie.avif\" alt=\"\" class=\"wp-image-9817 not-transparent\" srcset=\"https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Mischbatterie.avif 455w, https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Mischbatterie-300x190.avif 300w, https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Mischbatterie-18x12.avif 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 455px) 100vw, 455px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Gas- und Wasserstoffleitungen am Geh\u00e4use des\nHochtemperaturofens<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 2007 geh\u00f6rt Ipsen einem\nPrivate-Equity-Unternehmen, der Frankfurter Quadriga Capital.<\/p>\n\n\n\n<p>Ipsens helles Zukunftslabor besteht\naus drei nebeneinander angeordneten Anlagen,\ndie \u00e4hnlich aussehen, aber unterschiedliche\nFunktionen haben. In der Mitte, etwa sechs Meter hoch, ist der Ofen neuen Typs platziert,\nder Allesk\u00f6nner, den sie Atlas Green getauft haben - wobei das Green im Schriftzug typografisch dem Green von Greenpeace\nstark \u00e4hnelt - wohl nicht ohne Absicht. In der\nRegel wird dieser Ofen auf etwa 950 Grad Celsius erhitzt; Chargen mit einem\nGewicht von bis zu zwei Tonnen werden\ndort sechs, sieben Stunden lang geh\u00e4rtet.\nBora \u00d6zkan, Ipsens Cheftechnologe,\nkann sehr pr\u00e4zise erkl\u00e4ren, warum es\nStahlteilen guttut, sich in der Hitze zu entspannen, dass sie dadurch weniger por\u00f6s,\nanpassungsf\u00e4higer und h\u00e4rter werden.\nLinks vom Atlas steht ein Ofen zum Vorw\u00e4rmen,\nrechts davon eine leicht \u00fcberdimensionierte\nWaschmaschine: Hier wird das Material, die jeweilige Charge, vor und nach der W\u00e4rmebehandlung gereinigt, etwa\nvon \u00d6l.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Atlas Green kann binnen Minuten\nvon klassisch-fossiler Befeuerung mit\nErdgas auf 100 Prozent Wasserstoff umgestellt\nwerden oder binnen Sekunden auf -\nim Idealfall gr\u00fcnen - Strom. Die Brenner\nin der Ofendecke sind variabel, obwohl\nsich die Gase hinsichtlich Energiedichte\nund Brenneigenschaften unterscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eMit unserer Hybridtechnologie sind wir\nWettbewerbern dreieinhalb bis vier Jahre\nvoraus\", sagt Bora \u00d6zkan.<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem die Zeit der Pandemie hat\ner mit seinem Entwicklungsteam genutzt,\num die neue Technik voranzutreiben. Und\njetzt, sagt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Paul van Doesburg,\npasse der Ofen perfekt in die Zeit. Ja,\nf\u00fcr viele Kunden sei eine gr\u00fcne, m\u00f6glichst\nklimaneutrale Produktion wichtig. Blo\u00df\nwann, in welchem Ma\u00df und auf welche\nArt sie gr\u00fcn werden soll, das wisse gerade\nnoch keiner so genau.<\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00fcner Wasserstoff sei eben nicht immer\nverf\u00fcgbar, und auch der g\u00fcnstige\nStrom aus erneuerbaren Energien, ob aus\nSolar- oder Windparks, sei nicht immer\ng\u00fcnstig vorhanden. Der Ofen aber bleibe.<\/p>\n\n\n\n<p>,,Unsere Kunden\", sagt van Doesburg,\n\u201ekaufen \u00d6fen nicht mit einer Perspektive\nvon zwei, drei Jahren, sondern f\u00fcr 40 Jahre.\nWir k\u00f6nnen und wollen keine Anlagen\nverkaufen, die binnen kurzer Zeit unbrauchbar\nsind, nur weil der Brennstoff nicht wie versprochen kommt.\"<\/p>\n\n\n\n<p><strong>FLEXIBILIT\u00c4T ALS SCHL\u00dcSSEL<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Schl\u00fcsselbegriff lautet: Flexibilit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>,,Viele H\u00e4rtereien haben gro\u00dffl\u00e4chige Solaranlagen auf den D\u00e4chern ihrer Werke\",\nsagt van Doesburg. Bei Ipsen geht man wie\nfolgt vor: Eine Software, die \u00d6zkan mit seinem\nTeam entwickelt hat, kann genau berechnen,\nwie viel Kohlenstoffdioxid der Ofen bei einer Produktion ausst\u00f6\u00dft, aber auch, welche Kosten jeder Produktionsschritt verursacht. Wenn erneuerbare Energien verf\u00fcgbar und g\u00fcnstig sind, k\u00f6nnen Unternehmen jene Produkte h\u00e4rten, bei denen es besonders auf den C0<sub>2<\/sub> Fu\u00dfabdruck ankommt. Sobald der gr\u00fcne\nStrom teurer wird, wenn die Sonne nicht\nscheint oder der Wind nicht weht, k\u00fcmmert\nman sich um jene Produkte, bei denen\nweiterhin mit Erdgas oder mit Wasserstoff\ngearbeitet werden soll. ,,F\u00fcr einen sehr umweltbewussten Kunden kann man\nso tags\u00fcber die Sonne nutzen, f\u00fcr einen Kunden, bei dem es auf Emissionen weniger\nankommt, verbrennt nachts das Erdgas\",\nsagt \u00d6zkan. ,,Wir machen keine Vorgaben,\nsondern sorgen f\u00fcr Transparenz.\"<\/p>\n\n\n\n<p>Im Future Lab zeigt er auf einem Bildschirm,\nwie sich per App zwischen den Betriebsarten des Ofens wechseln l\u00e4sst. Der Bau des Ofens, das ist klassische Ingenieurskunst. Aber \u00d6zkan sagt, in seinem Entwicklungsteam habe er mehr Programmierer besch\u00e4ftigt als Menschen, die\nauf die Hardware spezialisiert seien.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Ipsen International haben sich die\nInvestitionen schon gelohnt. ,,Seit wir das\nHybridmodell im Sortiment haben, bestellen\nKunden zu 80 Prozent diese Variante\",\nsagt van Doesburg. In der Werkshalle zeigt\ner, wie die \u00d6fen gebaut werden, wie die Kammer mit gemauertem Stein ausgelegt\nund isoliert wird, wie das Geh\u00e4use entsteht.\nEtwa zw\u00f6lf Wochen, sagt van Doesburg,\ndauere es, bis ein Ofen fertig montiert\nsei. Fast alle Modelle hier in der\nProduktionshalle sind \u00d6fen neuen Typs.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img data-dominant-color=\"3d474e\" data-has-transparency=\"false\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/U4A3953-683x1024.avif\" alt=\"Head of Technology Bora \u00d6zkan and his team have developed the hybrid furnace for hydrogen, electricity and gas\" class=\"wp-image-9808 not-transparent\" style=\"--dominant-color: #3d474e; width:300px\" srcset=\"https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/U4A3953-683x1024.avif 683w, https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/U4A3953-200x300.avif 200w, https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/U4A3953-768x1152.avif 768w, https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/U4A3953-1024x1536.avif 1024w, https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/U4A3953-1365x2048.avif 1365w, https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/U4A3953-8x12.avif 8w, https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/U4A3953-scaled.avif 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Dr. Boran \u00d6zkan | CTO | Ipsen International GmbH<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Technologiechef Bora \u00d6zkan und sein Team haben den Hybridofen f\u00fcr Wasserstoff, Strom und Gas entwickelt<\/p>\n\n\n\n<p><strong>AUTOKRISE IM BLICK<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ipsen International ist breiter aufgestellt.\nIn Europa baut der Mittelst\u00e4ndler vor allem\nAtmosph\u00e4ren\u00f6fen, in den USA vor allem\ndie Vakuumvariante. Die Nachfrage\nvon R\u00fcstungsfirmen hat zuletzt zugenommen,\neine Folge der Zeitenwende.<\/p>\n\n\n\n<p>Ipsen sp\u00fcrt auch die Krise in der deutschen\nAutoindustrie. Ist ja klar. Van Doesburgs\nKunden sind oft Zulieferer. Und die\ndurchleben derzeit eine harte Phase. Etwa\n40 Prozent des Umsatzes, sagt der IpsenChef,\nhingen an der Autoindustrie. Derzeit\nkomme es schon vor, dass er einen Zulieferer\nbesuche, dessen Lagerhallen prall\ngef\u00fcllt seien, weil die Auftr\u00e4ge von den\nAutofirmen stockten. ,,Da kann ich verstehen,\nwenn der jetzt erst einmal keinen\nneuen Ofen bestellen will\", sagt van Doesburg.\nDennoch f\u00fchle man sich stark und gut\nger\u00fcstet. Wenn es weiter Turbulenzen am\nMarkt gebe, werde man sich zwischenzeitlich\neben auf Dienstleistungen konzentrieren,\nalso etwa darauf, \u00e4ltere \u00d6fen zu modernisieren.\nOder man werde die Zeit nutzen und den Atlas Green weiterentwickeln. Ideen daf\u00fcr, sagt ChiefTechnology Officer Bora \u00d6zkan, gebe es bereits. F\u00fcr die Entwickler von Ipsen gilt im Grunde das Gleiche wie f\u00fcr die \u00d6fen: Hauptsache, flexibel bleiben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img data-dominant-color=\"b29e76\" data-has-transparency=\"false\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"216\" height=\"146\" src=\"https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Tellerrader.avif\" alt=\"Hardening tests with a charge containing transmission parts is also being hardened in Ipsen's Future Lab.\" class=\"wp-image-9818 not-transparent\" style=\"--dominant-color: #b29e76; width:273px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Tellerrader.avif 216w, https:\/\/ipsenglobal.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Tellerrader-18x12.avif 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 216px) 100vw, 216px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">In lpsens Future Lab wird auch eine <br>Charge Getriebeteile versuchsweise <br>geh\u00e4rtet.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview \"Handelsblatt\/Wirtschaftswoche\" - Hidden Champion 2025 Text: Dr. Florian G\u00fc\u00dfgen | Fotos: Dominik Asbach Die Firma Ipsen International hat einen Ofen zum H\u00e4rten von Stahl entwickelt, der mit nat\u00fcrlichen Rohstoffen arbeitet.<\/p>","protected":false},"author":12,"featured_media":0,"menu_order":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"_tec_requires_first_save":true,"_searchwp_excluded":"","_kad_blocks_custom_css":"","_kad_blocks_head_custom_js":"","_kad_blocks_body_custom_js":"","_kad_blocks_footer_custom_js":"","_price":"","_stock":"","_tribe_ticket_header":"","_tribe_default_ticket_provider":"","_tribe_ticket_capacity":"0","_ticket_start_date":"","_ticket_end_date":"","_tribe_ticket_show_description":"","_tribe_ticket_show_not_going":false,"_tribe_ticket_use_global_stock":"","_tribe_ticket_global_stock_level":"","_global_stock_mode":"","_global_stock_cap":"","_tribe_rsvp_for_event":"","_tribe_ticket_going_count":"","_tribe_ticket_not_going_count":"","_tribe_tickets_list":"[]","_tribe_ticket_has_attendee_info_fields":false,"_EventAllDay":false,"_EventTimezone":"","_EventStartDate":"","_EventEndDate":"","_EventStartDateUTC":"","_EventEndDateUTC":"","_EventShowMap":false,"_EventShowMapLink":false,"_EventURL":"","_EventCost":"","_EventCostDescription":"","_EventCurrencySymbol":"","_EventCurrencyCode":"","_EventCurrencyPosition":"","_EventDateTimeSeparator":"","_EventTimeRangeSeparator":"","_EventOrganizerID":[],"_EventVenueID":[],"_OrganizerEmail":"","_OrganizerPhone":"","_OrganizerWebsite":"","_VenueAddress":"","_VenueCity":"","_VenueCountry":"","_VenueProvince":"","_VenueState":"","_VenueZip":"","_VenuePhone":"","_VenueURL":"","_VenueStateProvince":"","_VenueLat":"","_VenueLng":"","_VenueShowMap":false,"_VenueShowMapLink":false,"_tribe_blocks_recurrence_rules":"","_tribe_blocks_recurrence_description":"","_tribe_blocks_recurrence_exclusions":"","_ecp_custom_2":"","footnotes":""},"categories":[580],"tags":[],"class_list":["post-9803","knowledge-center","type-knowledge-center","status-publish","hentry","category-ipsen-kleve"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Heat with all means - Ipsen Global<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"The company Ipsen International has developed a furnace for hardening of steel that works with natural gas, hydrogen and electricity.The motto of Ipsen International is &quot;Meet the Heat&quot;, indeed. And in the Future Lab, a hall on the factory premises in Kleve in the Lower Rhine region, you can encounter it in the flesh, this heat. The door of the high-temperature furnace opens slowly, like a gorge. A curtain of flames rises from the lower edge and the hot air can still be felt several meters away from the chamber. It is almost 1000 degrees Celsius inside the plant. &quot;The special thing about this furnace is its adaptability,&quot; says company boss Paul van Doesburg: &quot;You can run it on natural gas, hydrogen or even solar power. Depending on what is available and what CO2 footprint the customer wants to leave behind.&quot; In other words, an all-rounder. A technologically open furnace. A model of flexible heat art. 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